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Rommé online spielen: Worauf müssen Spieler achten?

Rommé ist der Veteran unter den Kartenspielen und erfreut sich auch noch in der heutigen Zeit großer Beliebtheit. Zwar genießt der Klassiker im Gegensatz zu Poker oder Blackjack keine so gigantische Präsenz im Internet, dennoch ist auch Rommé durchaus prominent in der digitalen Welt vertreten. Dabei eignet sich das spannende Kartenspiel auch für größere Runden, bei denen Glück aber auch Taktik im Vordergrund stehen. Wie es um die Spielregeln bestellt ist, welche verschiedenen Varianten es gibt und wo genau Online-Rommé gespielt werden kann, erklärt dieser Ratgeber.

Verschiedene Spielkartenkombinationen beim Rommé

Online-Rommé: Die Grundlagen

Genau wie viele andere Kartenspiele hat auch Rommé verschiedene Varianten, die jedoch allesamt auf der klassischen Form und deren Spielregeln basieren. Das gilt sowohl für das Spielen offline als auch das online. Aus diesem Grund sollte man sich vorab mit den Grundlagen des Kartenspiels beschäftigen, auf denen alle weiteren Informationen aufbauen.

Rommé wird mit insgesamt 110 Karten gespielt, die sich jeweils aus zwei französischen Decks (á 52 Karten) und sechs Jokern zusammensetzen. Die maximale Anzahl an Mitspielern ist auf sechs Leute beschränkt. Jedoch benötigt es mindestens zwei Spieler, ansonsten kann nicht gespielt werden. Hier bietet natürlich das Internet den großen Vorteil, dass man sich einfach als Solospieler etwaige Mitspieler suchen kann – dazu später mehr.

Da Rommé ein rundenbasiertes Spielmodell verfolgt, werden in jeder einzelnen Runde neue Karten ausgeteilt. Dadurch ändern sich sowohl die Gegebenheiten als auch die Strategie in regelmäßigen Abständen, was eine Menge Abwechslung verspricht, aber auch taktisches Geschick erfordert. Zu Beginn einer Runde bekommt jeder Spieler 13 Karten. Die restlichen Karten liegen als verdeckter Stapel in der Mitte des virtuellen Tisches. Dieser fungiert als Depot, aus dem neue Karten geschöpft werden können. Zudem gibt es noch einen offenen Ablagestapel. Jeder Spieler ist dazu berechtigt, pro Zug eine Karte aufzunehmen oder gegebenenfalls Karten aus- oder anzulegen sowie eine Handkarte abzulegen.

Ziel beim Online-Rommé

Aus-, an- und ablegen – das sind die zentralen Handlungsaktionen beim Rommé. In jeder Runde geht es darum, als erster Spieler die eigenen Karten loszuwerden. Im Idealfall schafft man es durch geschicktes Taktieren in relativ kurzer Zeit, so dass die Mitspieler noch viele Karten auf der Hand haben. Die Punktzahl der entsprechenden Karten wird nämlich am Ende der Runde gezählt und notiert. Warum ist das ausschlaggebend? Ganz einfach! Das komplette Spiel gewinnt der Spieler mit den wenigsten Punkten.

Wie läuft Online-Rommé ab?

Die virtuellen Karten werden beim Online-Rommé so ausgelegt, dass sie passende Gruppen und Paare bilden oder an bereits bestehende Kombinationen angelegt werden. Wie genau die einzelnen Gebilde aneinandergereiht werden können, zeigt die folgende Übersicht:

  • Gruppen (Sätze): Gruppen sind Zusammensetzungen aus gleichen Kartentypen. Sie können z.B. die Kombination aus drei Königen oder vier Buben aufweisen. Auch Zahlenkarten sind im Rahmen des Möglichen – etwa dreimal die Karte 4 oder viermal die Karte 7. Da sich gleiche Kartentypen immer in der Farbe unterscheiden, spielt dieser Aspekt bei Gruppen keine Rolle.
  • Folgen (Straße): Eine Folge funktioniert ausschließlich in der gleichen Farbe und muss in nahtloser Reihenfolge aneinandergereiht sein – z.B. Pik-4, Pik-5, Pik-6 und Pik-7.

Die offiziellen Rommé-Regeln besagen, dass sowohl eine Gruppe als auch eine Folge aus mindestens drei Karten bestehen müssen. Dadurch sind etwaige Kombination mit nur zwei Karten nicht zulässig und können weder ab- noch angelegt werden.

Rolle des Jokers

Ein Haufen Spielkarten inklusive Jokerkarten

Der Joker stellt beim Rommé eine wandlungsfähige Karte dar, der jede andere Karte im Spiel ersetzen kann. Mit den insgesamt sechs vorhandenen Jokern im Deck besteht die Möglichkeit, Gruppen und Folgen zu komplettieren, obwohl eigentlich die passende Karte fehlt. Das macht den Joker zu einem mächtigen Werkzeug, das den Ausgang der Runde und des gesamten Spiels maßgeblich beeinflussen kann.

Rommé im Internet

Rommé ist ein sehr geselliges Kartenspiel und benötigt mindestens einen weiteren Mitspieler. Das gesamte Spaßpotenzial entfaltet sich jedoch erst, wenn mehrere Personen teilnehmen. Doch was soll man tun, wenn gerade keine Mitspieler zugegen sind? Exakt an dieser Stelle trumpft das Internet mit seinen Möglichkeiten auf. Mittlerweile kann auf verschiedenen Webseiten und Portalen ganz gemütlich Online-Rommé gespielt werden. Je nach individueller Vorliebe kann sogar entschieden werden, wie genau in der digitalen Welt gespielt wird. So kann etwa gegen den Computer (perfekt für Einsteiger), gegen andere menschliche Spieler und sogar mobil per App Rommé gespielt werden.
Zeitgleich ist das Online-Rommé die perfekte Ergänzung zum Wohnzimmertisch, um mit Familie und Freunden unabhängig der räumlichen Situation das gemeinsame Hobby zu genießen. Der virtuelle Spieltisch eignet sich auch perfekt, um neue Rommé-Varianten zu entdecken und sich noch tiefer mit dem Kartenspiel auseinanderzusetzen. Nicht zuletzt können die eigenen Fähigkeiten unter kompetitiven Voraussetzungen mit vielen anderen Spielern verglichen werden. Dafür ist das Spielen mit Echtgeld eine gute Anlaufstelle.

Online-Rommé: Welche Varianten gibt es?

Im Internet kann auf den zahlreichen Plattformen oder in den angebotenen Apps auf verschiedene Art und Weise Rommé gespielt werden. Dazu zählen vor allem die unterschiedlichen Rommé-Varianten, die sich zwar auf das klassische Reglement beziehen, dennoch ein völlig neues Spielgefühl vermitteln.

Rommé mit Klopfen
Beim Rommé mit Klopfen ist Reaktionsschnelligkeit gefragt. So dürfen Spieler, die nicht an der Reihe sind, auf den Tisch klopfen, sobald eine passende Karte abgelegt wurde. Der schnellste Spieler darf die soeben abgelegte Karte aufnehmen, muss aber zusätzlich zwei verdeckte Karten vom Abhebestapel aufnehmen. Davon abwerfen darf er nur eine Karte.

Rommé ohne Auslegen
Gruppen oder Folgen werden beim Rommé ohne Auslegen nicht nach und nach abgelegt, sondern auf der Hand gesammelt. Sobald die Karten, die man nicht in den Kombinationen unterbringen kann, zusammen weniger als zehn Augenzählen, darf man die Karten hinlegen.

Wiener Rummy
Wiener Rummy basiert auf Rommé ohne Auslegen, weist jedoch einige Abweichungen auf. Jeder Spieler erhält nur zehn Karten. Diese dürfen nur abgelegt werden, wenn alle zehn in Kombinationen untergebracht werden können. Befinden sich noch eine oder mehrere Karten auf der Hand, die nicht in entsprechende Kombinationen passen und die zusammen weniger als fünf Augen zählen, kann geklopft werden. Daraufhin werden die Karten offen auf den virtuellen Tisch gelegt. Alle anderen Spieler haben jedoch noch die Chance, je eine Karte vom Abhebestapel zu ziehen und eine Karte abzulegen.

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